Baukindergeld – KfW und BMI ziehen nach rund einem Jahr eine Zwischenbilanz

24Oktober

Baukindergeld – KfW und BMI ziehen nach rund einem Jahr eine Zwischenbilanz

Vor rund einem Jahr wurde das Baukindergeld in Deutschland eingeführt. Seitdem haben rund 135.000 Familien Förderanträge gestellt. Dies melden die KfW Bankengruppe und das BMI (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) in einer gemeinsamen Presseerklärung. Sie ziehen damit eine positive Bilanz.

Werden die Ziele erreicht?

Bereits 2,8 Milliarden Euro wurde den Antragstellern bislang an Zuschüssen gewährt. Es stehen für die gesamte Laufzeit sogar 9,9 Milliarden Euro für das Baukindergeld zur Verfügung. Das Ziel war und ist es dabei, vor allem junge Familien mit kleineren und mittleren Einkommen mit dem Baukindergeld zu unterstützen. Dieses Ziel müsste erreicht werden, denn 35 Prozent der Familien haben Kinder bis zu zwei Jahren, 65 Prozent haben Kinder bis zu 6 Jahren. Bisher sind 70 Prozent der Antragsteller zwischen 25 und 40 Jahre alt. Mehr als 80 Prozent der geförderten Familien haben ein oder zwei Kinder und rund 60 Prozent ein zu versteuerndes Haushaltseinkommen in Höhe von bis zu 40.000 Euro.

 

Woher kommen nun die meisten Anträge auf Baukindergeld?

Die meisten Anträge kommen aus Nordrhein-Westfalen (29.728), gefolgt von Baden-Württemberg (18.072), Bayern (17.974) und Niedersachsen (16.569).

 

Haben auch Sie Baukindergeld beantragt? Ist alles so gelaufen wie gedacht? Schildern Sie uns gerne Ihre Erfahrungen dazu auf unserer Facebook-Fanseite.

 

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