DIW-Prognose: Regionale Polarisierung der Immobilienpreise

22Juni

DIW-Prognose: Regionale Polarisierung der Immobilienpreise

Laut einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) werden bis zum Jahre 2030 in einem Drittel aller deutschen Landkreise die Immobilienpreise um bis zu 25 Prozent sinken. Jedoch verhält es sich in Ballungsräumen und Großstädten ganz anders.

 

Eine schrumpfende Bevölkerung sorgt für sinkende Nachfrage

Die Bevölkerung in Deutschland wird sich zwischen 2015 und 2030 voraussichtlich um 2,1 Millionen Menschen verringern. Aufgrund der sinkenden Nachfrage nach Immobilien werden die Marktwerte für selbstgenutzte Eigentumswohnungen bis 2030 in einem Drittel aller deutschen Kreise und kreisfreien Städte um mehr als 25 Prozent sinken.

Die Ballungsräume boomen

In Ballungszentren wie München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt sieht es hingegen ganz anders aus: Hier entwickeln sich die Preise in die entgegengesetzte Richtung. Die steigende Nachfrage und der Trend zur Urbanisierung könnten in Großstädten und Ballungszentren laut DIW zu Preissteigerungen von bis zu 25 Prozent führen.

Auch eine Analyse des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zeigte, dass die Wohnimmobilienpreise in Metropolen seit 2007 um rund 50 Prozent gestiegen sind. In welche Höhen sich die Preise mittel- und langfristig noch weiter entwickeln und wann von einer Immobilienblase gesprochen werden muss, weiß wohl letztlich nur die berühmte Kristallkugel.

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