Mietspiegelindex 2020 - Wie entwickelten sich die Mietpreise?

29April

Mietspiegelindex 2020 - Wie entwickelten sich die Mietpreise?

Nach den Angebotsmieten schwächt sich in Deutschland auch der Anstieg der ortsüblichen Vergleichsmieten, die in den Mietspiegeln dokumentiert werden, weiter ab. So sind 2020 die für viele Millionen Bestandsmietverhältnisse so wichtigen Vergleichsmieten um 1,7 % gestiegen, das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus dem Mietspiegelindex der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH aus Hamburg hervor.

Welche sind die beiden teuersten Großstädte?
„Die teuerste Großstadt für Mieter bleibt einmal mehr Stuttgart. Mieterinnen und Mieter zahlen in der Schwabenmetropole durchschnittlich 10,38 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter für ihre Wohnungen und liegen damit um 46 % über den 7,11 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter, die in den Mietspiegelstädten insgesamt im Durchschnitt gezahlt werden“, erläutert F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner. München liegt auf dem zweiten Rangplatz mit einer durchschnittlichen Vergleichsmiete von 9,72 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter.

Bleiben auch andere Metropolen kostspielig?
Auch in anderen deutschen Metropolen ist die Nettokaltmiete vergleichsweise hoch. So kommt Frankfurt am Main auf dem dritten Platz mit 8,69 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter, gefolgt von Hamburg (8,62 Euro), Düsseldorf (8,50 Euro), Köln (8,47 Euro) und Berlin-West (7,40 Euro).

 

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